Unter Windows Vista kann es beim Starten von Starcraft 2 Probleme geben. Die Software scheint einzufrieren und stürtzt ab. Vermutlich wird Blizzard recht schnell ein Fix liefern. Um das Problem zu umgehen kann folgendes gemacht werden, dann steht dem Spielgenuß nichts mehr im Weg. :-)

- Änderungen der Firewalleinstellungen. StarCraft 2 zu den sicheren Anwendungen hinzufügen. Dazu die auszuführende EXE Datei in das etsprechende Menü hinzufügen.
- StarCraft 2 mit Administrationsrechten starten.
- Wenn dies noch nicht klappen sollte, in den Einstellungen auf den Fenstermodus umstellen.

Ein wichtiger Hinweis für Computersysteme mit persönlichen, sensiblen Informationen. Programme, die mit administrativen Rechten arbeiten haben Vollzugriff auf jede Datei im System. Das bedeutet, das ein entsprechender Exploit, falls einer existieren sollte, Zugriff auf eurer System erlaubt. Des weiteren hat natürlich die Applikation ebenso Vollzugriff auf alle Dateien. Hierbei spielt es keine Rolle, ob der Benutzer mit einem eingeschränkten Account sich bei dem System anmeldet oder nicht, da schließlich die Applikation entsprechend mit Admin-Rechten arbeitet. Falls also der Computer mit sensiblen Firmendaten gefüttert wurde oder anderweitig als sensibel eingestuft werden muss, sollte umbedingt ein neuer, anderer Rechner verwendet werden.

Es hat ein wenig gedauert. Überschattet wurde die doch sonst so einfache VM-Konfiguration durch einen sehr seltsamen Fehler im BIOS der Notebooks, die ich verwenden wollte. Sie booteten keine Datenträger mehr und ließen sich nur selten dazu bewegen das BIOS aufzurufen. Da half auch ein Reset nicht. Eine ungewöhnliche Sache, die ein durch ein wenig händisches Spielen in der Konfiguration ein Ende fand. Ja, BIOS Fehler, aber mein verblüffenster bisher. Ich denke mit der Zeit wird es ein Update geben.

Zurück zum Streichelzoo. In einigen VMs wurde ein XP installiert und entsprechend auf den neusten Stand sprich Patchlevel gebracht. Die Datenausführungsverhinderung an und Wireshark drauf. Nun das Tierchen erzeugen und installieren. Mit DAV startet es nicht und wird aus dem Speicher geworfen. Das war schonmal ein gutes Zeichen. Zumindest zeigte mir das praktisch, dass manche Malware mit eingeschalteter Datenausführungsverhinderung nicht läuft. Ein Grund mehr, es bei Arbeitsmaschinen auch einzuschalten. Nun aus damit, schließlich sollte ja das RAT (Remote Administration Tool) getestet werden. Es lief nun mit administativen Rechten.

Unter einem eingeschränkten Benutzer gab es auch einige Probleme. Auch wieder ein Grund mehr, den Benutzer zu bitten mit eingeschränkten Konten unter Windows zu arbeiten. Das RAT redete mit seinem Herrchen und konnte alle Funktionen erfolgreich ausführen. Unter anderem die Übertragung der Gespräche im Raum durch das angeschlossene Mikro und das Aktivieren der Webcam. Tastatureingaben gehören ja auch zu den Standardaufgaben solcher Programme.

Die Idee das ausführlich zu testen kam aus der Richtung, dass ich vor einer Woche RATs fand, die von keinem AV Programm, auch nicht im geringsten, als verdächtig eingestuft worden sind. Gut, dass wird nicht mehr lange so bleiben. Dennoch können Crypter ausführbare Dateien völlig umstricken und letztendlich wird ein gefundenes RAT wieder unsichtbar. Mit Wireshark schaute ich mir die versendeten Pakete an und fand eine Art Signatur, bei meinem Testobjekt. Damit lassen sich leicht Pakete mit diesem Inhalt und der entsprechende Größe aus dem Datenstrom löschen. Es wird genug andere Malware geben, die sich nicht so leicht in den TCP Paketen auffinden lässt.

Vielleicht macht es Sinn, internes Netzwerk und externes Internet zu trennen. Also keine physikalische Trennung mit unterschiedlicher Hardware, jedoch mit zwei Netzwerkkarten, die sich in zwei verschiedenen Subnetzen befinden. Das eine, um die Computer mit SMB und so weiter zu verbinden. Das Netz hat keinen Zugang zum Internet. Das zweite Subnetz ist logisch an das Internet angeschlossen. Auf diese Weise fällt wohlmöglich das Filtern der Datenpakete etwas leichter? Ich denke, dass werde ich probieren müssen. Vielleicht lassen sich auf diese Weise einige Trojaner so einsperren, dass wenn sie schon unsichtbar aktiv sind, nicht zu ihrem Herrchen telefonieren können?

Das Arima HDAMA Mainboard in Rev.F und Rev.G ist eine Mehrsockel-Hauptplatine für den Sockettyp 939. Betrieben werden können mit diesem Mainboard zwei AMD Opteron Prozessoren. Hierbei handelt es sich um 64-Bit CPUs. Das Board unterstützt, bzw. verlangt Registered Buffered ECC DDR Speicher. Wichtig hierbei ist, dass jeweils auf den Bänken die gleiche Anzahl von Modulen installiert wird. Empfohlen wird, jeweils ein gleichen Speicher der gleichen Serie zu installieren. Wenn Module verschiedener Hersteller gemischt werden, kann es zu seltsamen Problemen kommen. Dies ist allerdings ein allgemeiner Hinweis, der auch für andere Computermodelle gilt.

Leider ist die Herstellerwebseite offline. Aus diesem Grund werden hier die Rev.F und Rev.G Treiber und Handbücher für das Arima HDAMA Mainboard zur Verfügung gestellt.

Arima HDAMA Driver and Manual

Arima HDAMA Rev.G Driver and Manual

Betrieben werden können folgende Betriebssysteme mit diesem Baord:

- Linux (alle Versionen),
- Sun Solaris 10 (Der SATA Controller wird nicht erkannt werden),
- Microsoft Windows 95, 98, ME, 2000,
- Microsoft Windows 2003 Server,
- Microsoft Windows XP (32-Bit und 64-Bit)

Windows Vista und 7 arbeiten aufgrund mangelnder ACPI kompatibilität NICHT. Hierzu wäre ein BIOS Patch erforderlich, welches nicht mehr verfügbar gemacht zu werden scheint. Für Windows 2003 und XP ist die Version 2.17 erforderlich. Die Zip-Dateien beinhalten das letzte verfügbare BIOS Patch für die Arima HDAMA Boards.

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